30.01.2012
Im persönlichen Gespräch mit Bürgermeister Johann
Müller in Tiefenbach informierte sich der Politiker am Montag letzter
Woche über die Entwicklung, aber auch über mögliche Sorgen und Probleme
der nördlichsten Gemeinde im Landkreis Cham. Die demografische
Entwicklung in Bayern und auch hier in Tiefenbach sprach Vetter als
erstes an, und hier bemerkte Müller, dass die großen Städte ja durchwegs
einen Einwohnerzuwachs verzeichnen könnten, doch in so gut wie allen
ländlichen Regionen, so auch in Tiefenbach, seien mitunter starke
Rückgänge zu beklagen. Hier wies Vetter als Mitverursacher auf die
Bundespolitik hin, denn vor allem die FDP konzentriere die Investitionen
in Arbeitsplätze auf die Ballungsräume und sträube sich gegen weitere
Verlagerungen von Behörden aus den Städten hin zu ländlichen Bereichen.
Als
gesundheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion der Freien Wähler im
Landtag fragte der Landtagsabgeordnete nach der Hausarztversorgung im
Bereich Tiefenbach. Vetter wies auf das vor kurzem von der
Bundesregierung auf den Weg gebrachte Hausarztmodell hin, das die
Ärzteversorgung im ländlichen Bereich verbessern solle. Auch kam der
große Bereich der erneuerbaren Energien und den in kurz vor der Veröffentlichung befindlichen Windkraftflächennutzungsplan für den Altlandkreis Waldmünchen zur Sprache.
(Quelle: Bayerwald Echo)